Projekt „Au Tour du Mont-Blanc“

Schnee

Schnee und Firn

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Zu Beginn der Saison kann die Schneemenge den Routen entlang noch beträchtlich sein. Achtung also auf die Rutsch-Risiken: Wenn möglich, sind Firnfelder, die auch nur ein geringes Gefälle aufweisen, zu umgehen. Statten Sie sich mit einer angemessenen Ausrüstung aus: Steigeisen, Eispickel, Teleskopstöcke, Schneegamaschen.

Ein anderes Risiko, das aus dem Vorhandensein von Schnee herrührt, ist die größere Schwierigkeit, sich zu orientieren: Bei einer reichhaltigen Schneemenge auf dem Boden, kann die Markierung unsichtbar sein und das Auffinden von Bezugspunkten kann sich, besonders im Fall von Schlechtwetter oder Nebel, als schwierig erweisen. Benutzen Sie einen Kompass und eine topografische Karte oder eventuell ein GPS.

Achtung: Folgt man den von anderen zurückgelassenen Spuren, kann man noch weiter vom Weg abkommen!

Denken Sie daran, dass sich beim Vorhandensein von Wasserläufen Schneebrücken bilden können, die unter dem Gewicht eines oder mehrerer Wanderer nachgeben können; bei der Passage in der Nähe von Flüssen, Wildbächen und  Bodenmulden, in denen sich Schmelzwasser der Firnfelder ansammeln könnte, ist daher zu einer größeren Vorsicht geraten. Falls das Übersteigen von Schneebrücken unvermeidbar ist, ist die Verwendung eines Sicherungsseils empfohlen.